Organisationen entwickeln

Kultur entwickeln - Mindset verändern

In der Organisationsentwicklung liegt mir vor allem die Arbeit mit der mentalen Ebene am Herzen:

Mit Einstellungen, Überzeugungen, Glaubenssystemen und Prämissen aller Art, die dem Verhalten und der Zusammenarbeit, aber auch den gewachsenen Strukturen, Prozessen und Rahmenbedingungen zugrunde liegen.

Die Arbeit an der Kultur beginnt immer damit, dass die Entscheider anfangen, ihren Mindset zu reflektieren und an ihren Rollenbeziehungen untereinander zu arbeiten.


Was ist überhaupt Kultur?

Jedes Unternehmen, jede organisatorische Einheit ist und hat eine Kultur. Diese beinhaltet das historisch gewachsene Selbstverständnis, Glaubenssätze und Überzeugungen über den eigenen Beitrag, Wert, den Markt, die Kunden, Kollegen. etc.

  • Was macht uns erfolgreich?
  • Was unterscheidet uns von anderen?
  • Wie gehen wir miteinander um?
  • Wer setzt sich durch?
  • Was ist erlaubt und erwünscht?
  • Wie muss man sein, sich verhalten, um dazuzugehören?

 

Kultur funktioniert weitgehend automatisch.

Mindset ist man, die sichtbare und messbare Kultur hat man.

Kultur und Veränderung

In Zeiten der Veränderung entsteht eine Spannung zwischen der Ist-Kultur (gewohntes Denken und Verhalten) und der Soll-Kultur (erwartetes Denken und Verhalten).
Damit ergibt sich für die Führung eines Unternehmens die Herausforderung neben dem Management von Strukturen und Prozessen auch den „mentalen Wandel“ zu fördern.

Oft wird das Management auf die mentale Ebene erst aufmerksam wenn Veränderungsprojekte im Sande zu verlaufen drohen.


Kultur managen?

Natürlich kann man Kultur nicht im selben Maße managen wie Zahlen, Daten und Fakten. Nichtsdestotrotz gibt es eine Menge konkreter Ansätze wie man mit Kultur arbeiten und dazu beitragen kann, dass sie anfängt sich zu verändern.
Und natürlich ist das auch konkret wahrnehmbar.


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Organisationsentwicklung: Kollektive Intelligenz

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Die verscheuchten Elefanten

Ein Mann klatscht alle zehn Sekunden in die Hände. Nach dem Grund für dieses Verhalten befragt, erklärt er: „Um die Elefanten zu verscheuchen.“ Auf die Bemerkung, dass es hier gar keine Elefanten gebe, antwortet er: „Na, also! Sehen Sie?“
(Quelle: Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein)

Watzlawick wollte damit darauf hinweisen, dass der konsequente Versuch, ein Problem zu vermeiden, in Wahrheit zur Verewigung führt.

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